PSYCHO

Shownotes

Zum Finale der 2. Staffel von „Schon gesehen?“ nehmen sich Anne und Lisa einen Klassiker vor: Alfred Hitchcocks „Psycho“ von 1960. Dass dieser Film in Schwarzweiß gedreht wurde, war gar nicht so selbstverständlich, wie man vielleicht denken könnte. Warum? Das erfahrt ihr in dieser Episode. Ebenso, dass nicht nur der radikale Protagonistenwechsel und der wilde Genre-Mix für das Publikum damals (wie heute) herausfordernd waren, sondern auch, dass eine Toilette gezeigt wurde. Für diese Anekdote und viel Wissenswertes mehr: Hört rein!

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### Jingle "The Trailer Opener" by Hot_Dope (Pixabay) ###

Transkript anzeigen

00:00:00: You mean, the old woman I saw tonight wasn't Mrs.

00:00:05: Bates?

00:00:06: She's as harmless a one of those stuffed birds!

00:00:22: Herzlich

00:00:23: willkommen zu Schon Gesehen dem Labor-Podcast mit Ahnung über nicht deutsche Serien und Filme von und mit Anne Kessel

00:00:34: Und Lisa van Brake.

00:00:35: Willkommen Warum Labor Podcasts mit Ahno?

00:00:39: Weil wir beide ausgebildete Drehbuchautorinnen sind die seit Jahren in der deutschen Film, Fernseh- und Serienbranche arbeiten.

00:00:47: Und warum nicht deutsche Serien und Filme?

00:00:51: Because we better don't shit where we wanna eat!

00:00:53: Right.

00:00:54: Willkommen zurück hoffentlich wie immer vorab.

00:00:58: kurz die zwei Spiegelregeln des Podcasts quasi also zu einem.

00:01:03: zum einen sind wir nicht spoilerfrei das heißt ihr solltet den film den wir heute besprechen besser gesehen haben Und Anne und ich haben vorher nicht darüber gesprochen, wie die jeweils anderen den Film denn fand.

00:01:15: Das heißt wir starten hier genauso ohne Ahnung rein... Wie ihr!

00:01:22: Heute haben wir einen Film dabei.

00:01:24: Welchen Film haben wir denn dabei?

00:01:34: Das heißt, ja hey wir sind nicht spoilerfrei.

00:01:36: Aber wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat zu gucken oder anders vielleicht hört ihr diese Folge und wir machen euch Appetit darauf sich diesen wirklich, das kann man glaube ich sagen wirklich Alten aber nicht minder sensationellen Filmen anzugucken.

00:01:53: Und damit habe ich ja eigentlich auch schon deine Frage vorweg genommen.

00:01:55: aber bitte stell sie.

00:01:56: Stell Sie!

00:01:59: Wie hatte dir denn gefallen?

00:02:00: Ja

00:02:01: Also, es gibt einiges, worüber ich mit dir reden möchte.

00:02:04: Ich hatte den Film auch nicht zum ersten Mal gesehen und ich glaube du auch nicht.

00:02:08: Wir sind ja beide Alumnähe von Filmhochschulen.

00:02:12: Ich glaube, wer eine Filmhochschule in Deutschland besucht hat oder irgendwo auf der ganzen Welt wird diesen Film sehr wahrscheinlich gezeigt bekommen haben.

00:02:21: Und jetzt aber noch mal ihn zu sehen und natürlich mit der Analysebrille auf ... Es gibt ein paar Sachen über die kann man reden?

00:02:30: Das werden wir heute tun.

00:02:31: Aber unterm Strich reihe ich mich in die weltweite Sinneast-Innenmeinung ein, es ist natürlich ein Meisterwerk von Alfred Hitchcock.

00:02:45: Punkt!

00:02:46: Ja absolut was soll ich da sagen?

00:02:50: Ist ja und ich habe ihn auch tatsächlich länger nicht gesehen.

00:02:57: Es ist interessant, wenn ich an einigen Stellen gedacht habe.

00:02:59: Ach so, das hatte ich gerade vergessen!

00:03:00: Und dann finde ich wieder umspannend, warum vergisst man diese Einstellen?

00:03:04: Oder vielleicht ist es auch was Besöhnliches... Aber die waren wohl nicht so erinnerungswürdig und andere Stellen natürlich extrem.

00:03:11: Hattest

00:03:11: du die Duschszene vergessen?

00:03:13: Die Dusch-Szene hattest Du

00:03:14: vergessen?!

00:03:14: Ich hatte sie gar nie mehr am Schirm.

00:03:15: Ja,

00:03:16: das kam mir völlig... Also das weiß ich auch nicht.

00:03:19: Das war gut.

00:03:23: Nee aber welche Szene hättest du vergessen?

00:03:25: Ja, also war das hin.

00:03:28: Ich glaube es geht eher darum ... ich fang ab den Angefangen zu gucken und dann dachte ich so, die braucht ja eine halbe Stunde bis sie bei Bates Motel auftaucht, die Marion Crane.

00:03:37: So mein ich das eher.

00:03:40: Ach genau!

00:03:40: Dann ist da auch noch die Nummer, dass sie da einschläft am Straßenrand und der Polizist auf sich aufmerksam wird.

00:03:46: Ach, und dann...

00:03:49: Das hatte ich vergessen?

00:03:50: Den Creepy-Polizisten hatte ich nicht mehr auf dem Schirm.

00:03:53: Der hat mich noch mal richtig gerissen.

00:03:55: jetzt, wie beim ersten Mal gucken?

00:03:57: Ja, auch dieser lange Moment des Sieg verkauft ihr Auto ... all das ist so ein bisschen... Ich vergesse das immer!

00:04:07: Bei mir beginnt der Film im Hotel.

00:04:11: So.

00:04:11: Das ist natürlich spannend und da möchte ich ja mit dir drüber reden.

00:04:15: Mhm.

00:04:16: Das zum einen, ich vergesst doch immer wieder, dass dann am Ende ihre Schwester und ihr Freund dann da zusammen auf eigentlich Anfang zu ermitteln, dass irgendwie ist das... Es ist alles richtig.

00:04:33: Und ich bin auch dabei in dem Moment aber es bleibt nicht so markant hängen.

00:04:36: Ich glaube weil dieser Film so viele überraschende Momente hat und so extrem herausstrichende Momentes, dass diese leiseren Momente, in denen ein bisschen ermittelt wird und viel geredet wird.

00:04:52: Und dann findet man irgendwie raus, dass da was nicht stimmt einfach dagegen... Das bleibt nicht so haften!

00:04:57: Das ist so meine Theorie dazu.

00:05:01: Oder hast du dich an alles erinnert, außer dass sie da diesen Creepy-Polizisten noch beginnt?

00:05:08: Nein!

00:05:09: Natürlich.

00:05:10: Aber das geht mir mit jedem Film und jeder Serie so.

00:05:13: Ich hab das Gefühl, halbes Jahr nach Kucken weiß ich kaum mehr wie die Protagonistinnen hießen.

00:05:18: Das muss man auch dazu sagen.

00:05:19: wir konsumieren ja auch wahnsinnig viele Geschichten ob das Filme sind Serien Hörspiele Romane Games.

00:05:28: Also wir konsumieren wahnsinnig viel und da bleibt dann halt im Langzeit Gedächtnis auch wirklich nicht so viel Haften.

00:05:35: Ja, also nur die ganz krassen Szenen!

00:05:38: So, ich denke mal Die Dusch-Szene oder wie sie gerne im Englischen genannt wird The Showerkilling oder the Murder in the Bathtub.

00:05:48: Es gibt mehrere Ausdrücke für ... Ich sag jetzt einfach weiter, die Duschszene Die bleibt natürlich haften, wer die nicht mehr auf dem Schirm hat.

00:05:58: Aber zum Beispiel ... Ich hatte da gut unterhalten, dass dieses Auto dann so in diesem Bohr versegt.

00:06:04: Doch das wusste ich noch.

00:06:05: Das wiederum hatte ich mir gemerkt.

00:06:07: Da wusste, da hab' ich mich schon drauf gefreut.

00:06:10: Du hast eben das schon angedeutet oder vielleicht habe ich dir auch falsch verstanden?

00:06:14: Dann korrigier mich aber lang!

00:06:17: Es gibt viele Szenen, die sehr ... sehr lang sind, die sehr langsam erzählt sind.

00:06:27: Der Film ist von ... das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

00:06:32: Das heißt wir haben natürlich jetzt im Jahr ... ganz andere Seegewohnheiten?

00:06:39: Ich sag nur... TikTok-Aufmerksamkeitsspanne von was unter dreißig Sekunden.

00:06:45: Aber viele Szenen in diesem Film sind sehr, sehr lang.

00:06:48: Ich hab das Gefühl, diesem Auto guckt man ja bei nahem Echtzeit zu wie es in diesem Sumpf versinkt ebenso gefühlt.

00:06:55: Für mich war's gefühlte Echtzeiten wie Norman Bates' Das Badezimmer säubert.

00:07:01: Da guckt auch recht lange zu.

00:07:03: wo man heutzutage wahrscheinlich sagen würde, erzählt man elliptisch

00:07:06: heißt

00:07:08: Man springt in der Handlung etwas weiter vor.

00:07:12: Oder auch die Szene, wo sie beim Abendessen bei Norman Bates sitzt in diesem Raum mit diesen ganzen Ausgestopfenen.

00:07:19: Diese Dialogszene ist irre lang!

00:07:22: Irre lang?

00:07:23: Ja das ist alles sehr lang.

00:07:24: Irrelang.

00:07:26: So... Das meine ich das Wertend.

00:07:29: nee also es einfach Hab ich schon gesagt, dass der Film von ... Also so war das

00:07:34: einfach

00:07:35: damals.

00:07:36: Ein zweimal ja!

00:07:38: Das sieht man halt heutzutage mit modernen Augen einfach ein bisschen anders.

00:07:44: Tut dem Film aber keinen Abbruch wie ich finde.

00:07:47: Das

00:07:47: stimmt.

00:07:48: Ich musste so ein bisschen daran denken an den Satz film loves contrast?

00:07:55: Mhm Eigentlich bedeutet der, dass man innerhalb eines Films was kontrastiert.

00:08:00: Also

00:08:01: z.B.,

00:08:03: wenn man heute einen Film machen würde und man lässt den in den neunzehnten Jahrzehnte spielen aber man legt Hip-Hop Musik drüber aus den Nineties zum Beispiel.

00:08:12: Das ist gemeint!

00:08:14: Ich musste jetzt aber daran denken weil ... Den letzten Film, den wir für schon gesehen besprochen haben war Sumenia II.

00:08:21: Da haben wir darüber gesprochen, was für eine extrem hohe Schnittfrequenz dieser Film hat und ob sie es vielleicht ein bisschen übertrieben haben um die ganzen TikTok-geprägte Generationen mit hineinzukriegen.

00:08:34: Und dann auf Psyche umzustellen... Ich glaube ich habe tatsächlich keinen anderen Film gesehen.

00:08:41: Das war für mich schon alles klar.

00:08:44: Okay, also wieso das ganze Hirn einmal umschreiben?

00:08:47: Es ist ein ganz anderes Tempo.

00:08:48: Aber es ist ja dennoch spannungserzeugend!

00:08:51: Man wird trotzdem hineingesogen.

00:08:53: Also zum Beispiel wenn Arrogast, grandioser Name by the way der Private Investigator, der beauftragt wurde Marian Crane zu finden und die vierzigtausend Dollar, die sie gestohlen hat... Der steht ja gefühlt drei Stunden bei Norman Bates im Büro und redet mit dem.

00:09:13: Und die machen nicht, also das ist ja auch eigentlich ... Ich versteh mir dir selber Einstellung.

00:09:18: Er sagt was, er sagt was und trotzdem ist es faszinierend zu sehen wie er aus so ganz kleinen Unstimmigkeiten herausarbeitet durch dieses eine Gespräch, dass Marion Crane tatsächlich hier war.

00:09:35: Am Anfang kommt dann rein und da sagt Zunö keine Ahnung weiß ich nicht so.

00:09:38: Und irgendwie nach zehn Minuten hatte die ganzen Infos Und das ist auch faszinierend, obwohl so gesehen nicht viel passiert und nur zwei Leute miteinander reden.

00:09:49: Und trotzdem war ich immer so krass und jetzt steht ja den Satz gesagt.

00:09:52: Oh Gott!

00:09:52: Und die Handschrift hat ein Zettel dabei mit ihrer Handschrift.

00:09:55: Das heißt selbst wenn sie sich unter dem falschen Namen eingetragen haben wird es jetzt aufliegen.

00:09:59: Also diese kleinen Puzzle Pieces, die alle dazu führen dass eben am Ende Bates nicht davon kommt.

00:10:11: Dann gibt's so Schockermomente wie die Duschszene.

00:10:15: Mhm.

00:10:16: Oder Armory Guys fällt die Treppe runter in diesem auch sehr berühmten Shot und wird auch noch umgebracht, das sind alles so extrem... Also es ist auch da okay.

00:10:27: dann komme ich jetzt doch wieder zurück zu Film Last Contrast.

00:10:30: Das ist auch kontrastierend Und funktioniert halt total.

00:10:35: So mhm

00:10:36: Drehbuch, ich nenn jetzt einfach mal den Namen.

00:10:37: Weil du gerade völlig zurechtgesagt hast ... dass die Dialoge sehr gut sind?

00:10:42: Ja!

00:10:43: Bittere

00:10:43: Buch.

00:10:44: Das Drehbuch hat geschrieben einen Mann namens Josef Stefano.

00:10:48: Ich hoffe, ich hab ihn richtig ausgesprochen.

00:10:51: Es gibt ein Roman Ein gleichnamigen Roman der die Vorlage für dieses Dreh-Buch und damit für diesen Film war.

00:10:57: Wenn wir aber auch noch herausstellen müssen Wir haben den Namen Hitchcock natürlich schon genannt.

00:11:02: Er hat die Regie geführt.

00:11:04: Aber Psycho lebt ja auch sehr von der Musik.

00:11:10: Gerade auch in der Duschszene und Bernard Herrmann hat die Musik komponiert, diese hohen Streicher!

00:11:22: In der Duschszene.

00:11:24: Wer den Film gesehen hat, hört vor seinem geistigen Ohr jetzt diese Streicher und natürlich auch ... Da muss man dazu sagen die Schnittfrequenz in der Duschszene ist natürlich erhöht.

00:11:37: Das ist völlig klar!

00:11:39: Und es wird ja... Es ist ja in dem Sinne kein ... Also es ist ja kein Splatter-Movie, wir sehen nicht wie ein Messer in menschliches Fleisch eindringt.

00:11:50: Es wird vorher weggeschnitten.

00:11:52: also diese Montagesquenz ist ja einfach schon in die Filmgeschichte eingegangen weil viel mehr in unseren Köpfen passiert als der eigentliche Horror den man explizit auf der Leinwand sieht.

00:12:07: Und das ist einfach, auch deswegen ist diese Duschszene absolut ikonisch.

00:12:13: Fun Fact!

00:12:13: Ich hab zwei Anekdötchen und die erste Anek-Dote, vorher ich jetzt hier schon raus ... Bist du?

00:12:18: Ich weiß nicht, vielleicht wusstest du es schon, ich wusste es nicht.

00:12:22: Also der Film is ja schwarz-weiß.

00:12:25: Da würd' ich gleich auch noch mal gerne mit dir drüber sprechen.

00:12:28: Weil dass für den Neunzehntenhundertsechtzig könnte man ja denken war das kein ... Standard mehr unbedingt, schwarz-weiß.

00:12:39: Aber dieser Film ist in Schwarz-Weiß gedreht.

00:12:41: aus Gründen sprechen wir gleich drüber.

00:12:43: das heißt dass Blut, was wir in der Badewanne.

00:12:48: In der Duschszene ... in den Abflusslaufen sehen?

00:12:52: Das ist logischerweise bei Schwarz-Weiß nicht rot!

00:12:55: Und was haben Sie dafür benutzt?

00:12:57: Das war nämlich die große Frage hat man Schweineblut benutzt oder irgendetwas anderes?

00:13:02: Nein!

00:13:03: Weißt du, was sie benutzt

00:13:04: haben?!

00:13:04: Ähm,

00:13:06: Sie haben ... Und das finde ich sensationell.

00:13:08: Ist natürlich jetzt hier Schleichwerbung aber wir nennen Ross und Reiter.

00:13:12: Sie haben Schokoladensirup von Herschlees genommen?

00:13:15: Ja.

00:13:16: So.

00:13:16: Okay.

00:13:16: Es gibt auch noch Schokoladen-Sirup vom anderen Marken.

00:13:18: Natürlich!

00:13:19: Schätzig in dem Fall davon.

00:13:22: Wow.

00:13:22: Mmh.

00:13:24: Ja.

00:13:25: Interessant.

00:13:25: Ja, der hat ja genau den mit dem schwarz-weiß.

00:13:28: Du musst halt anders arbeiten.

00:13:31: Mhm.

00:13:33: Das hab' ich auch nicht gewusst.

00:13:34: Interessant an den Doofchen.

00:13:36: Danke dafür!

00:13:37: Sehr gerne.

00:13:38: Hitchcock hat übrigens gesagt, es gab mehrere Gründe warum er sich für schwarz-weiß entschieden hat.

00:13:43: Da gehen wir jetzt direkt mal drauf ein.

00:13:46: Er hat wohl ... Also Quelle ist das Internet?

00:13:49: aber... Ich geb das gerne wieder, weil ich's nachvollziehbar finde.

00:13:54: Er hat wohl mal in einem Interview gesagt, einer der Gründe sich für Schwarz-Weiß zu entscheiden wäre gewesen, dass die Duschszene, die er natürlich in seinem Kopf schon gesehen hat, als er sie gedreht und geschnitten hatte ... Also, das in Farbe zu drehen, also da wirklich rotes Blut zu zeigen, das wäre wahrscheinlich zu krass!

00:14:16: Und er hatte das Gefühl... Es soll eh schon eine Schocker-Szene werden, aber dann doch wenigstens in Anführungszeichen ein bisschen abgeschwächt und schwarz-weiß.

00:14:26: Und es ist einfach so, also, neunzelhundertsechzig ist dieser Film in die Kinos gekommen ... Das war eine Zeit... Da gab es durchaus schon den Farbfilm?

00:14:35: Ja!

00:14:37: Die Entscheidung für schwarz weiß hatte neben der blutigen Farbe sicherlich auch budgetäre Gründe.

00:14:45: Also dieser Film Paramount Sagen wir mal so, hat Mr.

00:14:50: Hitchcock nicht mit Geld beworfen?

00:14:53: Wie so häufig?

00:14:54: Filme die in die Geschichte eingegangen sind, hatten ja häufig eine schwierige Genese- und Entstehungsgeschichte.

00:15:02: Also sagen wir es wie's ist, wenige Leute haben an diesen Film geglaubt und waren nicht gewillt, so wahnsinnig viel Geld da zu investieren.

00:15:10: Da war Schwarz-Weiß durchaus ne budgetäre Entscheidung weil es günstiger war als Farbfilmen.

00:15:18: So, und jetzt ... Lisa.

00:15:20: Ich liebe unseren Podcasts, weil ich so viel dabei lerne!

00:15:23: Ja?

00:15:24: Wirklich.

00:15:25: Weil vielleicht wusstest du es.

00:15:26: Ich wusste's nicht.

00:15:27: Und ich finde das sensationell.

00:15:30: Psycho war für vier Oscars nominiert.

00:15:36: Mmh-hm.

00:15:37: Spoiler hat kein einzigen gewonnen.

00:15:39: Auch dass ist wieder einer von den Meisterwerkfilmen die keinen Oscar mit nach Hause nehmen.

00:15:46: Und er war Nominier in den Kategorien Regie, beste Nebendarstellerin und Kamera- und Szenenbild Schwarz-Weiß.

00:15:58: Also in den kategorieren für Kameragestaltung, Bildgestaltung und Szehenbild Schwarzweiß.

00:16:05: Dann hab ich das mal recherchiert.

00:16:06: Wusstest du dass es in den Sechzigern, weil Farbfilm und Schwarz Weiß da eine Zeit lang parallel liefen bei den

00:16:15: Oscars?

00:16:17: In den Kategorien Kamera und Szenenbild, das es zwei Kategorie gab.

00:16:22: Wusstest du das?

00:16:23: Ich wusste's nicht!

00:16:24: Und zwar beste Kamera gabs von neununddreißig bis neunhundertsechzig in den beiden Kategurien für schwarz-weiß Filme... ...und für Farbfilme.

00:16:37: Wow!

00:16:38: Keine Ahnung gehabt.

00:16:39: Ebenso für Szenemild, von neunsundvierzig bis naunzundsechszig.

00:16:42: Und erst seit... Achtundsechzig

00:16:47: gibt es

00:16:48: die beste Bildgestaltung, also Kamera.

00:16:50: Nur noch in Anführungszeichen in einer Kategorie.

00:16:53: seit.

00:16:53: Ninzehntausend und sechzig wird nicht mehr differenziert zwischen Schwarz-Weißfilm und

00:16:58: Farbfilmen.

00:16:58: Wow!

00:16:59: Ich hatte keine Ahnung.

00:17:01: Wenn man bedenkt, dass wir beide Abschlüsse haben von Filmhochschulen?

00:17:06: Ja.

00:17:08: Man lernt nie aus.

00:17:10: Es ist äußerst spannend.

00:17:12: Wieder was gelernt...

00:17:14: Ich hab auch noch ne Anekdote und es ist eine Referenz zu einer unserer anderen Folgen.

00:17:20: Und zwar, aber ich weiß jetzt leider nicht mehr welche.

00:17:22: Erinnerst du dich, dass ich schon mal erwähnt hatte?

00:17:24: Dass ich meine ... Es wäre in den FIFTY-SIXTIES und davor auch so gewesen das im Kino die Filme durchliefen.

00:17:34: Ja!

00:17:35: So, da satt ich schon einmal erwähnen.

00:17:39: Dann hab ich mich eine Dunkelgekramt im Gehirn, dass es ... meiner Meinung nach, ich mein auch.

00:17:46: Ich hatte gesagt, durch Psycho dazugekommen wäre das aufgehoben wurde.

00:17:51: Dass Hitchcock darauf bestanden hat, dass niemand mehr in den Film eingelassen wird wenn er einmal gestartet ist?

00:17:59: Ja!

00:18:00: Das war absolut unorthodox.

00:18:04: Hat er sich vertraglich zusichern lassen, dass die Kinos das umsetzen mussten?

00:18:09: aus mehreren Gründen ... Ähm, diese niemand erwartet ja das Marion Crane umgebracht wird in dem Moment.

00:18:17: Also es ist ein absoluter Schock.

00:18:19: Man denkt jetzt, wir sind hier die Hälfte des Filmses um.

00:18:23: Es geht darum, dass diese Frau vor sich tausend Euro gesteuern hat.

00:18:26: Nicht Euro-Dollar?

00:18:31: Der Film dreht sich ja zum Mitpoint, was auch oft dramaturgisch so ist.

00:18:35: Einmal ... auf einem Hundert- und Achtzig Grad, plötzlich ist alles anders.

00:18:39: So klassische Dramaturgie, dennoch aber nicht erwartbar so.

00:18:44: Und das Argument war natürlich ... dass wenn man diesen ganzen Vorlauf nicht hat, wenn man nicht mit Marion Crane so einsteigt und mit ihr mitfühlt und in ihre Geschichte einsteigt, dann hat diese Szene nicht den gleichen Punch!

00:19:02: Sie ist natürlich immer noch einen Schock wie sie gemacht ist.

00:19:06: Beginn des Slasher-Films gilt.

00:19:09: Aber der ganze dramaturgische Aufbau, das ist ja unser Department, all das funktioniert halt nicht mehr.

00:19:16: Der ganze Sparungspunkt ... Also es ist einfach die Hälfte der Wirkung weg locker.

00:19:20: Wenn du fünf Minuten später reinkommst, so.

00:19:24: Du kannst jetzt alles überhaupt mich verorten.

00:19:26: Aber damit wurde da ein neues Prinzip in den Kinos eingeführt wegen Psycho.

00:19:35: Das wäre auch meine zweite Anekdote gewesen.

00:19:37: Ich warte darauf, hast du das Hitchcock-Zitat?

00:19:40: Was genannt wurde?

00:19:41: Weil ich hab gelesen, dass an den Kinokassen oder im Kinovorraum wurden Audioaufnahmen von Mr.

00:19:50: Hitchcock an die Zuschauenden abgespielt ... Ah!

00:19:55: Dass er auch gesagt hat, wenn man den Film gesehen hat und aus dem Kino rausgeht, im Sinne von hey, erzählt das bitte nicht irgendwie ... erzählt euren Bekannten verwandt nicht das Ende, sonst haben sie keine coole Experience mehr.

00:20:07: Und das Zitat, was überliefert ist heißt please don't give away the ending it's the only one we have.

00:20:15: Das finde ich einfach sehr, sehr passend!

00:20:18: Oh mein Gott, was glaubst du?

00:20:20: Mr.

00:20:20: Hitchcock hätte ja wahrscheinlich... die totale Kretze bekommen, wenn er zu Zeiten zu unseren Zeiten gelebt hätte.

00:20:27: oder Social Media.

00:20:28: Hier mal schnell ein Tweet heißt es überhaupt noch Tweet?

00:20:31: also du weißt was ich meine.

00:20:32: hier mal schnell etwas gepostet und da also die Nummer mit erzählts bitte nicht weiter und schickt einfach alle Leute die ihr kennt ins kino aber sagt ihnen nicht wie's Ende ist.

00:20:41: das ja funktioniert ja heutzutage auch

00:20:45: eher

00:20:46: schlecht

00:20:50: Ja!

00:20:52: Sehr anders.

00:20:53: Ja, das stimmt

00:20:55: wohl!

00:20:57: Du hast schon eben völlig zu Recht gesagt aber ich würde gerne nochmal den Terminus in den Raum werfen.

00:21:07: Es gibt einen radikalen Protagonistinnenwechsel.

00:21:13: Also es ist so dass wir ja zu Beginn... Wir denken ja Marion Crane ist unsere Hauptfigur mit der wir jetzt mit fühlen und leiden Zittern, die wie von dir völlig zurecht gesagt zum Mitpoint hin ermordet wird.

00:21:27: Also unsere Hauptfigur wird ermordelt und das war neunzehntundsechzig sicherlich in Schock.

00:21:35: aber ein paar Jahrzehnte später wir erinnern uns ich nenne jetzt einfach einen Beispiel Das ist mehrfach in der Filngeschichte dann nochmal aufgetaucht.

00:21:43: Aber man is immer noch finde Ich jedes Mal wird man kalt erwischt weil man ja so viel Zeit Also, zumindest die ersten forty-fünfzehn Minuten dieses Films.

00:21:53: Aber auch so viel Emotion ... Die emotionale Anbindung an die Hauptfigur investiert und dann stirbt sie.

00:22:00: So das letzte Mal, dass ich mich daran erinnern kann, dass es mich richtig gerissen hat war Game of Thrones.

00:22:07: What?

00:22:08: Net Stark überlebt die erste Staffel nicht!

00:22:11: Wie soll's denn weitergehen also?

00:22:13: Es ging schon

00:22:14: noch um einiges weiter.

00:22:16: Es ging dann schon noch ein bisschen weiter.

00:22:18: aber dieser dass du deine vermeintliche Hauptfigur oder nie, sie ist deine Hauptfigure.

00:22:23: Sie ist dann nur leider nur die Hälfte des Films präsent.

00:22:27: Dass du die umbringst, das is schon

00:22:31: krass!

00:22:33: Ja... Das war auf allen Ebenen so.

00:22:36: Es waren auch so ... Die Leute haben wirklich geschrien im Film bei der Duschvorhang- ... Szene, Duschschwarnszene.

00:22:46: Die verschiedensten Benennung dieser Szene aus all diesen Gründen.

00:22:49: Aber dieser extremste ... Also mal von der Gewalt abgesehen ist konnte ja nicht sein!

00:22:55: So denkt man.

00:22:57: das kann doch nicht sein.

00:22:58: Das war unsere Hauptfigur?

00:22:59: Ja und wo soll es denn jetzt hingehen?

00:23:03: Und es ist immer noch ein Mittel dass auch wenn man es kennt.

00:23:07: natürlich kennt man's

00:23:09: und

00:23:11: trotzdem wirkt es Weil die emotionalen Anbindung, die man an eine Figur erschafft ist einfach immens und stark.

00:23:18: Und natürlich folgt man der immer.

00:23:21: Niemand geht ja jetzt rein vor allem in einen Film und sagt so ich versuch mich mal nicht zu sehr emotional anzubinden auch wenn alles was die Filmmemacherinnen aus allen Departments da oben dass sie natürlich genau das von mir wollen weil es können ja sein die Figur umgebracht wird, weil ich weiß ja das kommt schon mal vor.

00:23:44: Das passiert nicht.

00:23:45: Richtig!

00:23:45: So... Das ist halt wirklich sehr spannend dass es eigentlich immer wieder funktioniert gut eingeworfen bei Game of Thrones wenn du bei einer Serie bist und du merkst irgendwann das ist ein Prinzip jeder der Figuren könnte potenziell in jeder Folge sterben dann läuft sich schon irgendwann auch ein bisschen tot.

00:24:01: da wirst du mir vielleicht mal eine Staffel von Game Of Thrones ähm

00:24:06: ich sag mich nein

00:24:09: könnte man durchaus machen Aber der Effekt hier ist halt wirklich extrem.

00:24:14: Und jetzt ist natürlich das Spannende, wenn du deine Hauptfigur wortwörtlich aus dem Film nimmst... ...dann muss ja deiner Anbindung an jemand anderen übergehen und es ist erstmal Norman Bates.

00:24:32: Und das funktioniert ja aus mehreren Gründen.

00:24:36: Ist ja sehr spannend da mal reinzugucken.

00:24:38: Also es funktioniert zum einen weil Er ja so völlig geschockt ist, dass seine Mutter sie umgebracht hat.

00:24:51: Das heißt er isst ja der ... geschockte Sohn, der jetzt irgendwie versucht, seine Mutter zu schützen also davor zu retten nicht als Mörderin im Gefängnis zu landen.

00:25:01: Du bist daher von der Einstellung her schon mal bei ihm und wo du natürlich davor noch dabei bist.

00:25:07: Meine Marionist!

00:25:08: Ich bin ich, ne?

00:25:11: Deswegen kannst du schon mal übertreten zu ihm und aber auch durch diese eine Szene, die es vorher gibt in der sie sich mit ihm unterhält.

00:25:20: Und er sein Leben schildert!

00:25:22: Man ist ... Sie sagt wenig... Sie hat Mitgefühl mit ihm?

00:25:27: Und er spricht ganz viel von sich.

00:25:29: Wenn's die Szene nicht gäbe und man nicht wüsste Gott, der hat aber auch ein echt ... Das ist hier auch ein Leben mit der kranken Mutter.

00:25:38: Offensichtlich ist das eine sehr schwierige Beziehung.

00:25:41: und so der arme Junge, der ist irgendwie an dieses ganze scheitende Motel gebunden mit seiner kranken Mutter.

00:25:50: Nur deshalb funktioniert das!

00:25:51: Du musst davor, also du musst ne Vorarbeit leisten damit dieser Übertrag funktioniert.

00:25:57: dann, dass Norman Bates erst mal deine Anbindung an Norman Bate übergeht.

00:26:02: Würdest du dem so zustimmen?

00:26:04: Absolut.

00:26:05: Absolut, dieser Film, wenn man es jetzt mal so analysiert hat ja einige gewagte Manöver im Repertoire.

00:26:13: Wir haben schon über den radikalen ProtagonistInnenwechsel gesprochen.

00:26:17: damit einhergehend ... finde ich wieder, sprich mir gerne, wenn Du das anders siehst, damit ein hergehend gibt's auch einen Genrewechsel und nicht nur ein!

00:26:28: Also die Frage ist ja was ist Das eigentlich für ein Film.

00:26:33: Also wir fangen ja an, die ersten forty-fünf Minuten, du hast es schon gesagt, Marion Crane unterschlägt vierzigtausend US-Dollar.

00:26:44: Ich habe das übrigens mal umgerechnet, umrechnen lassen weil ich dachte mir, vierzig tausend USD im Jahr neunzehntzig was wäre das denn heutzutage?

00:26:55: So Pimal Daumen und das Internet hat mir die Rechnung ausgespuckt Heutzutage, also inflationsbereinigt

00:27:04: usw.,

00:27:05: wären das ca.

00:27:06: fourhundertfünfzigtausend US-Dollar.

00:27:11: Das klingt in unseren modernen Ohren dann doch schon gleich ganz anders und ich möchte der Vollständigkeit halber hinzufügen es geht hier um die sogenannte Kaufkraft.

00:27:25: Also was konnte man für ... Was wäre das heute?

00:27:31: Heutzutage wären es ungefähr ... Es geht hier in dem Sinne nicht um die Investition.

00:27:38: Ja, also wenn man ... Wäre das wahrscheinlich viel mehr wert als ... Und auch der Vorstelligkeit halber... Dieser Podcast bietet keine Finanzberatung.

00:27:57: Das war einfach nur eine Hintergrundinfo.

00:28:00: Das ist korrekt, ja!

00:28:02: Also wir fangen an.

00:28:03: die ersten fünf vierzig Minuten des Films ist Marion Crane mit ihren vierzig tausend US-Dollar im Grunde auf der Flucht

00:28:11: ab

00:28:12: dem Moment wo sie ermordet wird, also allein diese Szene des Mordes kann man ja schon zu einer Horror-Szene als Horrorszene betiteln.

00:28:24: Wird's so richtig creepy und spooky?

00:28:28: Und ich finde da kippt es dann in einen psychologischen Horror.

00:28:32: Dann wieder rumkommen aber der von dir eben schon zitierte und verehrte ... Private Investigator, also der Privatdetektiv.

00:28:41: Ah,

00:28:41: Brigast!

00:28:41: Genau,

00:28:42: der kommt ja noch ins Spiel und überlebt auch nicht.

00:28:45: Der stirbt dann relativ schnell.

00:28:47: Dann sind ja noch Laila, das ist die Schwester von Marion ... Und Sam, das isst die Affäre von Marion... Die beiden tun sich als Zweiteam zusammen und versuchen ein bisschen zu ermitteln was denn da wo Marion ist und was da passiert ist.

00:29:02: Das hat schon wieder fast von Ermittler ...

00:29:05: Abmittler für mich.

00:29:06: Krimi, so?

00:29:07: Also es gibt

00:29:09: auch einfach radikale Genrewechsel in diesem Film

00:29:12: ... Wild!

00:29:13: Springt von A nach B. Na ja, ist das ... Ja, völlig.

00:29:18: Und du hast damit auch noch mal gesagt... Nachdem man sich also die ersten forty- fünf Minuten ist die emotionale Anmendung an Marion Crane dann wechseln wir zur Norm Bates über Dann zu Leila und Sam Weil Arbogast nicht wirklich.

00:29:33: Wir sind natürlich eigentlich nicht Interessant, man ist nicht auf Seite des Ermittlers sondern auf Seite das schützenden Sohnes.

00:29:41: Ja!

00:29:42: Und dann geht es aber nochmal über an Leila und Sam.

00:29:45: Mhm.

00:29:46: Aber man ist halt irgendwie auch noch so halb bei Norman... Also ich würde sagen durch dieses permanente Weitergeben der Anbindung.

00:29:57: und

00:29:58: man springt durch drei Genres gefühlt durch ... Ist das... Es funktioniert?

00:30:05: können aber auch aus Erfahrung sagen und ...

00:30:07: But it's magic.

00:30:08: Yeah,

00:30:08: It works!

00:30:10: Wir können auch aus Erfahrungen sagen es wird einem abgeraten davon so viel herumzuspringen.

00:30:18: Genre-Mixes sind schwierig So heißt das oft.

00:30:27: Es funktioniert hier aber Also ist es halt total spannend.

00:30:31: Ja also es

00:30:32: kann funktionieren muss aber nicht.

00:30:35: Ja Aber es funktioniert natürlich durch ... Klar, du bist an Marion dran.

00:30:43: Du verstehst, warum sie's macht?

00:30:46: Durch die erste Szene mit Sam.

00:30:48: Sie ist verliebt in ihnen und Geld ist ein Problem.

00:30:50: Und das löst alle ihre Probleme.

00:30:53: Da hab ich gleich eine Frage.

00:30:55: Sprich bitte.

00:30:56: Ja.

00:30:56: Mhm.

00:30:59: Sie ändert ja dann auch noch mal Ihre Meinung.

00:31:02: Durch das Gespräch mit Norman Bates hatte ich tatsächlich nicht mehr auf dem Schirm.

00:31:06: Sie sagt ja, ich muss zurück nach Phoenix und hoffe, dass ich mich ... Ich bin da mal grad falsch abgebogen, dass sich mich wieder rausarbeiten kann.

00:31:14: Das heißt sie ist sozusagen noch geläutert und will wieder zurückfahren.

00:31:18: Und dann wird sie also doch mal so doppelt- und dreifach tragisch.

00:31:23: Aber umso höher natürlich deine emotionalen Anmindung auch noch, dass sie halt merkt, dass ihr was Falsches gemacht habt?

00:31:29: So!

00:31:31: dass sie das korrigieren sollte.

00:31:33: Das macht es ja emotional noch mal schlimmer, dass die dann umgebracht wird?

00:31:37: Ja.

00:31:38: Es ist tragisch

00:31:40: eigentlich.

00:31:41: Wirklich, ja!

00:31:43: Also deine Frage...

00:31:45: Du hast gerade gesagt man kann Marion Crane nachvollziehen warum sie dieses Geld unterschlägt aufgrund der ersten Szene.

00:31:53: Geldnot und so weiter.

00:31:56: Ich habe eine Frage an dich Lisa.

00:31:58: Bitte bitte

00:31:59: Vielleicht hab ich's übersehen.

00:32:01: Vielleicht ist es mir entgangen, aber ... Ich habe keine Antwort auf die Frage, wann genau fast Marion Crane den Entschluss?

00:32:16: Oh!

00:32:16: Die vierzigtausend US-Dollar hier in Cash.

00:32:20: Die bring' ich nicht zur Bank.

00:32:22: Ja.

00:32:23: Die unterschlage ich.

00:32:24: Also dass sie Gründe dafür hat, das man nachvollziehen kann.

00:32:29: gekauft.

00:32:30: Aber ich vermisse den Moment und das muss ja kein Dialogsat sein, das kann ja auch nur ein Blick sein oder... Also ich brauche eigentlich den kurzen Moment wo ich sehe, wo ich verstehe dass in dieser Figur dieser Entschluss reift und dass sie diese Entscheidung trifft.

00:32:51: Ich klaue jetzt das Geld!

00:32:53: Hast du den wahrgenommen?

00:32:55: Finde ich super dass du das fragst.

00:32:57: Ich hatte mir nämlich auch einen Punkt aufgeschrieben.

00:33:00: Und der heißt ... Zu schneller Start?

00:33:04: Mhm.

00:33:05: Bei aller Langsamkeit, die gerne mal in so einer Szene passiert ist das sehr gut eigentlich die Antwort auf meine Frage.

00:33:13: Weil man kriegt eine Szene, in der man einmal erklärt bekommt, dass sind ihre Beweggründe.

00:33:19: Das ist ihr Freund, der hat Geldprobleme.

00:33:22: Geld ist das Problem, warum sie nicht zusammen sein können.

00:33:25: Mhm.

00:33:25: Okay.

00:33:26: Was war das?

00:33:26: Problem?

00:33:27: Motiv?

00:33:28: Gesetz, direkt erste Szene.

00:33:30: Nächste Szene?

00:33:31: Sie ist bei der Arbeit das Geld kommt gleich zur Tür rein.

00:33:34: Im wahrsten Wurzeln ja!

00:33:36: So drittes Szene sie nimmt es und fährt.

00:33:39: Richtig!

00:33:40: Also dieses Plotpoint ein... Ne, ist die PlotPoints eins.

00:33:43: Nee, ist ähm ... nee dass das hier ankommt bei Bates Motel oder?

00:33:49: Das ist Katalysator.

00:33:51: Ja interessant Weiß ich jetzt gerade gar nicht.

00:33:54: Eigentlich hätte ich gesagt, das ist der Point-of-No-Return aber deswegen eigentlich ist es der Plot.Eins wenn sie losfährt?

00:34:01: Ja da ist Bates Motel bei Minutesebenzwanzig irgendwo Mitte zweiter Arkt.

00:34:07: So okay gut habe mich kurz selber zurückanalysiert.

00:34:11: zu meiner Antwort und du hast völlig recht Es fehlt einfach der Schritt.

00:34:16: ja dass sie's macht.

00:34:18: Also warum?

00:34:20: Der Moment, der sich dafür zu entscheiden.

00:34:21: Weil wenn ihr sonst passiert halt in einer Szene hier ist die Lösung und gleichzeitig entscheidet sie sich schon.

00:34:27: ich nehme es also da sind zwei Dinge die passieren und man sieht genau

00:34:31: diesen Plan diesen ausgeklügelten plan dass sie quasi zu ihrem chef geht.

00:34:35: Also der Chef bittet sie, ich möchte nicht so viel Bargeld hier in der Firma haben.

00:34:39: Können Sie das bitte bei der Bank einzahlen?

00:34:41: Und dann ist sie ja schon ganz schnell so smart, dass die sagten, hm, ich fühle mich übrigens nicht so gut!

00:34:47: Ich bringe das Geld gerne zur Bank aber könnte ich danach bitte nach Hause gehen?

00:34:50: und das ist auch noch ein Freitag wie passend,

00:34:52: d.h.,

00:34:52: ihr habt das Wochenende... ...und dann sagt er Ja, ja, dann gehen sie nach der Bank nach Hause.

00:34:57: D.h.

00:34:57: es würde auch gar nicht auffallen, dass sie nicht sofort zurückkommt.

00:35:00: Dann packt sie ihren Cover also alles super smart.

00:35:03: und dann gibt's ja auch noch diese Thrill-Moment-Szene, wo sie im Auto sitzt.

00:35:07: Sie ist quasi schon in Anführungszeichen auf der Flucht und sie steht ... Ist das eine Ampel oder ein Zebrastreifen?

00:35:13: Also jedenfalls die steht!

00:35:15: Und vor ihrer Kühlerhaube laufen halt so ein paar Passanten rum von rechts nach links und links nach rechts.

00:35:21: Einer dieser Passanten ist ihr Chef.

00:35:24: Der sieht sie durch die Freundschaft und die nicken sich noch so grüßen zu.

00:35:28: dann siehst du dass der Chef kurz zuckt so nach Motto also es ist kein Dialog.

00:35:32: Du siehst das im Gesicht was er denkt Hä?

00:35:35: Die hatte sich doch gerade krank abgemeldet.

00:35:37: Wieso sitzt sie denn jetzt im Auto?

00:35:39: Das ist ja auch so ein Thrill-Moment, da wird etwas gesät finde ich was später gar nicht richtig geerntet wird weil so richtige Konsequenzen gibt es hier eigentlich nicht.

00:35:50: daraus aber noch mal zurück wann ist wirklich.

00:35:53: also wann hat Marion Crane beschlossen?

00:35:55: okay ich lüge den jetzt an.

00:35:57: ich sag ich fühle mich nicht gut.

00:35:59: Ich bringe das Geld nicht zur Bank, sondern ich gehe nach Hause.

00:36:01: Ich gewinne dadurch Zeit, dass mein Chef denkt ... Das sehe ich nicht!

00:36:07: Man weiß nicht, gab es diese Szene neben dem Buch oder wurde sie gedreht und ist dem Schnitt zum Opfer gefallen?

00:36:13: Das weiß man ja manchmal hinterher nicht.

00:36:16: Aber das muss ich ganz ehrlich sagen, das fehlt mir dann doch schon sehr.

00:36:22: Also diesen Moment find ich wichtig und den gibt's hier nicht.

00:36:27: Und das finde ich schade.

00:36:28: Ja, also er soll wahrscheinlich irgendwo mit versteckt sein in der Szene.

00:36:33: In der auch ... Also ist er ja auch so angelegt?

00:36:37: Sehr gut versteckt!

00:36:38: Ja eben.

00:36:40: Soll man ihr im Gesicht ablesen?

00:36:41: oder ist es der Moment, wenn ihre Kollegin sagt so, ah ja, da hat er sofort mit dir geflirtet und ich schätze, sie hat meinen Ehring gesehen und deswegen nicht mit mir.

00:36:50: Ist das noch mal ein Hinweis von wegen du bist ja nicht verheiratet, Marion weil... Sie will ja Sam heiraten, das geht alles nicht wie eine Geldprobleme.

00:36:59: Es ist auf jeden Fall nicht gut, weil es ist nicht klar da so.

00:37:02: Man versteht natürlich warum aber es fehlt dieser Moment von und jetzt entscheide ich mich.

00:37:07: Das stimmt total zu.

00:37:08: Und das war mein Gefühl von dass ein relativ schneller Start.

00:37:12: Aber die Szenen in sich sind natürlich langsam erzählt so.

00:37:15: Also das ist kein Widerspruch wenn's so klingt Ja, ja das stimmt.

00:37:20: Agropolangsam Die Titelsequenz.

00:37:25: Das, finde ich ist auch wirklich ein Merkmal.

00:37:28: alter Film.

00:37:29: Wir sind es ja mittlerweile gewöhnt, egal ob das ein TV-Film ist, ein Kinofilm eine Serie also der Vorspann die Sequenz wo die Credits eingeblendet werden von den Hauptdepartments.

00:37:42: Das wird ja auf die Handlung gelegt.

00:37:45: Also wir sind ja quasi schon in der Handlung.

00:37:47: dann wird unten rechts mal eingeblendede Name des Regiemenschen und Und links vielleicht der Name des Drehbuchmenschen, aber wir sind eigentlich ja schon in den Szenen im Film.

00:37:57: In der Geschichte drin nicht so hier.

00:38:00: also es gibt wirklich noch eine ganz klassische Titelsequenz und das heißt Wir reden

00:38:04: von

00:38:06: von Texttafeln.

00:38:08: da gibt's keine Handlung.

00:38:10: Das wird nicht auf die Geschichte geblendet sondern Es sind zwei Minuten und zwanzig Sekunden die sich zumindest in meinem persönlichen Empfinden länger angefühlt haben, wo du einfach wirklich die Namen der Hauptdepartement siehst als ... Ja, Texttafel ist vielleicht falsch.

00:38:30: Weil jetzt kratze ich nämlich die Kurve.

00:38:32: Warum erzähle ich das?

00:38:33: Also zum einen es ist langsam erzählt.

00:38:35: Zum anderen sind ja gar nicht reine Texttafeln, sondern du erinnerst dich... Ich möchte sagen, es ist schon eine Art Grafische Animationen.

00:38:43: Also es gibt Linien, die sich treffen, kreuzen, auseinanderstreben wieder miteinander verschmelzen dann aber sich wieder voneinander lösen.

00:38:54: so und diese Titelsequenz hat Saul Bass gemacht.

00:38:59: Sag dir der Name Saul Bass was?

00:39:01: Mir sagt er nichts ich muss den recherchieren.

00:39:03: Nein, das ist halt ... Dame steht da, was los ist

00:39:07: schön.

00:39:08: Ja.

00:39:09: lebte von nineteenundzwanzig bis neunzehnhundertsechsundneunzig und war Zitat ein legendärer US-amerikanischer Grafiker und Filmemacher.

00:39:20: Und Saul Bess, der Name kommt jetzt ganz häufig in Zusammenhang mit Filmplakaten oder Filmvorspennen die wie eigenständige Kunstwerke funktionieren.

00:39:33: also er hat sich Gedanken gemacht Wie könnte man grafisch die Geschichte, die erzählt wird darstellen in einer Titelsequenz.

00:39:45: Und diese ... hab ich ja eben schon gesagt, diese Linien, die zueinander finden und dann sich aber wieder trennen, die sollten quasi schon ... Achtung!

00:39:56: Wir sind nicht spoilerfrei.

00:39:57: Die sollten quasi sch- ...Baltung.

00:40:00: Ah!

00:40:01: Der Hauptfigur oder einer der Hauptfiguren, nämlich Norman Bates diese innere Zerrissenheit verdeutlichen.

00:40:09: und darum ist auch die Titelsequenz von Psycho in die Filmgeschichte eingegangen?

00:40:15: Ach ja, habe ich überhaupt nicht hergestellt, diese Verbindung zwischen der inneren Spaltung, der Persönlichkeitsspaltung von Norman Baites und der Titelfrequenz.

00:40:29: Aber vielleicht hat es ja auf eine unbewusste Art irgendwo gewirkt, das kann schon sein?

00:40:35: Interesting!

00:40:37: Ja okay wieder was gelernt.

00:40:40: Ich hab noch ... Was zum Ende ... Nee ich habe was zum Ende und was zum Anfang.

00:40:49: Machen wir's klassisch weil das ist hier... Wir sind in den neunzehnten Sechzig fangen wir vorne

00:40:53: an.

00:40:54: Okay

00:40:55: so Stichwort hier noch mal der Polizist, den wir beide aus unserem Gedächtnis gelöscht haben.

00:41:01: Der wird ja auf sie aufmerksam, weil sie da am Straßenrand in ihrem Auto geschlafen hat und dann sieht er sie kurz darauf ... Sieht's eher ihr Auto?

00:41:10: Und sie kurz wieder in der Stadt im nächsten?

00:41:13: Mhm!

00:41:14: Weil sie ihr Auto verkaufen will.

00:41:16: Und zwar ganz schnell beim Autoverkäufer auch eine längere Szene.

00:41:21: Aber ich würde sagen... das ist klug gemacht, weil man dann mehr spürt, dass der Autoverkäufer sich denkt.

00:41:29: Das alles ein bisschen schnell!

00:41:31: Wenn man die also in Echtzeit sozusagen erzählt ... wenn die erzählte Zeit gleich der Erzählzeit ist, versteht man umso mehr warum es sich komisch anfühlen muss für den Verkäufe.

00:41:43: Und da steht ja Polizist auf der gegenüberliegenden Seite und guckt sich an was macht er denn da?

00:41:50: Weil er fand's irgendwie schon hat sich komisch verhalten, als ich sie da am Straßenrand in ihrem Auto schlafen gefunden hab.

00:41:57: Okay!

00:41:58: Dann kommt aber sehr schnell der Moment, dass Marion Crane sieht das der Polizist sie beobachtet.

00:42:06: Frage?

00:42:07: Würdest du Anne, wenn du Marion Crain bist in dieser Situation dann dir nicht vielleicht überlegen, dass es überhaupt keinen Sinn mehr macht jetzt dein altes Auto loszuwerden und neu zu kaufen, wenn die Polizei das ja sieht?

00:42:22: Ja ... Gute Frage.

00:42:24: Ich finde, in der Szene machen mehrere Reaktionen keinen Sinn.

00:42:30: Also ich finde sowohl Marion Crane als aber auch der Polizist also da hätte ich jetzt also der polizist guckt sich das ja alles total gechillt von der anderen Straßenseite aus an Der unterbindet ja quasi auch diesen Auto.

00:42:46: Tausch kann man ja fast schon nennen.

00:42:47: Also sie gibt ja quasi ihr altes Auto in Zahlung, sagt man glaub ich und bekommt dafür Neues und muss noch ein bisschen was draufzahlen.

00:42:55: aber der unterbindet ja diesen Autotausch gar nicht.

00:43:00: Warum auch?

00:43:01: Sondern erst wenn die mit ihrer neuen Karre vom Hof fährt kommt er mal gechillt rüber und fragt mal nach so also der hätte ja da auch irgendwie eingreifen können.

00:43:14: Aber auch, muss man sagen, Schapot Marion Crane.

00:43:16: also sie hat einfach offensichtlich die Nerven behalten und hat diesen Auto kauft dann auch einfach durchgezogen.

00:43:23: aber so sinnig ist es halt nicht.

00:43:25: Also Sinnig ist das eigentlich...

00:43:28: Nee weil der einzige Grund warum sich er macht geht ja in dem Moment verloren.

00:43:33: wenn der Polizist es schon mitkriegt also wenn es darum geht ihre Spuren zu vertuschen dann ist das ja an den moment hoch gegangen.

00:43:39: ich hatte auch Ich hatte das nicht mehr im Kopf, dass sie es noch durchzieht.

00:43:43: Ich hab gedacht, sie sieht ihn und schwenkt um und tut so als hätte ... Würde ihr Auto kurz mal inspizieren lassen?

00:43:49: Weil doch irgendwas klappert!

00:43:51: Also, das hätt ich wohl gemacht oder vielmehr meiner Figur geschrieben, dass die versucht da wieder rauszukommen.

00:43:59: Aber das macht sie ja nicht.

00:43:59: Sie fährt hier wirklich mit einem anderen Auto dann von

00:44:02: oben.

00:44:02: Und dann fährt der Polizist auch aufs Gelände genau.

00:44:04: Dann ist irgendwie komisch, dass er nicht eingreift.

00:44:07: Die anderen gucken ja auch komisch hinterher.

00:44:08: So...

00:44:09: Warum das alles stattfindet, ist natürlich dass man hinterher weiß.

00:44:13: na klar so auffällig wie sie sich da verhalten hat.

00:44:16: Hat der Avogast unser wieder der Private Detective keine großen Schwierigkeiten gehabt ihre Spur zu verfolgen weil sie ja so offensichtlich aufgefallen ist.

00:44:25: Darum geht es natürlich und Sie nutzt die Zeitung die sie dann davor einmal zieht um halt zu gucken.

00:44:31: wird irgendwo schon davon berichtet?

00:44:33: wird irgendwo berichtet dass vierzigtausend Dollar geklaut wurden in Phoenix?

00:44:38: Die braucht sie natürlich um dann, wenn sie bei Bates steht zu sagen.

00:44:42: Sie kommt aus Los Angeles und nicht aus Phoenix.

00:44:49: Ja aber das ist

00:44:50: die Zeitung hat ja auch noch einen schönen payoff weil das Geld was ihr geklaut hat war eigentlich in einem Briefumschlag Und im Bates Motellen ihrem Zimmer mit der Zimmer Nummer eins.

00:45:02: da packt sie quasi des Bargelds um und wickelt es in die Zeitung ein.

00:45:08: Und es gibt diese eine Szene, wo wir Norman Bates für mich gefühlt in Echtzeit dabei zugucken wie er so einen Wischmob und ein Eimer nimmt und damit ins Badezimmer geht um da die Spuren zu beseitigen.

00:45:22: Da ist diese Zeitung ... Diese Zeitung, in der wir wissen dass darin der Geld batzen ist liegt auf dem Nachtisch.

00:45:32: Eine Kamera ist das ein Schwenk Und diese Zeitung auf dem Nachtisch ist immer im Vordergrund.

00:45:38: Die Handlung spielt sich im Hintergrund ab, wir sehen im Hintergrund Norman Bates in das Badezimmer gehen.

00:45:45: Aber die Zeitung mit dem Geld ist immer sehr präsent im Vordegrund und dass es ja auch ... Ist es tragisch oder fast schon lustig?

00:45:56: Dass Norman Baites die Zeitungen ... Der checkt gar nicht, dass da Geld drin ist.

00:46:00: Also der räumt alle Spuren weg!

00:46:02: findet diese Zeitung auf dem Nachtisch, nimmt sie, wirft sie in den Kofferraum und

00:46:06: versenkt

00:46:07: alles.

00:46:08: Inklusive Leiche und Kohle halt im Sumpf.

00:46:11: So Geld ist fott!

00:46:14: Ja und es ist interessant weil das wirklich eigentlich nur noch tragisch.

00:46:18: also warum wird es so inszeniert?

00:46:21: Warum legt man das Geld so einen Vordergrund?

00:46:25: Weil ja eigentlich Norman Bates macht er sauber, vernichtet alle Spuren.

00:46:31: Versucht jetzt seine Mutter zu retten?

00:46:34: In dem Moment besteht keine unmittelbare Gefahr, dass sie aufliegt.

00:46:40: Da ist ja niemand!

00:46:42: So und einmal wenn da draußen steht fährt dann doch mal ein Auto am Hotel vorbei.

00:46:48: aber es wäre jetzt arg krass gewesen werden ausgerechnet jetzt noch einen Mensch auftaucht weil das geht ja gerade darum dass das alles so abgelegen ist.

00:46:56: du kannst also nicht um Spannung zu erzeugen und Stress.

00:47:00: Und vielleicht fliegt der auf, ausrechnet jetzt jemand auf?

00:47:03: Doch!

00:47:03: Wir hätten da eine Reisebusse eingeschrieben.

00:47:04: Jetzt

00:47:04: kommt die Bus-Ladung.

00:47:05: Ja klar... Jetzt kommt

00:47:06: hier die Buss-Ladenung,

00:47:07: die sich verirrt hat, da vorbei.

00:47:08: Natürlich!

00:47:08: Nee das hätten wir nicht, weil wir auch gesagt hätten, naja ist es aber praktisch glaube ich, sondern ... Der Gedanke ist natürlich du baust in dem Moment die Spannungen auf, übersieht ja die Zeitung.

00:47:19: Weil's is ja nur ne Zeitung Lässt ihr die da liegen kann die dann halt jemand später finden?

00:47:24: Weil natürlich geht's, wird's darum gehen.

00:47:27: Natürlich sucht man auch so nach einer Frau, die verschwunden ist.

00:47:32: Mit dem großen Hook aber auch von vierzigtausend Dollar und es geht natürlich schneller wegen des Geldes weil Mary and Crane wo ist sie?

00:47:39: das kann ewig dauern?

00:47:42: Man setzt da schon diese Spannungselemente.

00:47:44: also darüber arbeitet man.

00:47:47: der Witz in Anführungszeichen ist natürlich ach er merkt's und weg ist das Geld und Ende im Gelände Andererseits auch wieder gut, weil man sich dann fragt.

00:47:58: Ja wie soll man denn da jetzt drauf kommen?

00:48:00: Er hat ja wirklich alle Beweise vernichtet das Auto, dass noch kurz nicht absäuft was lustig ist.

00:48:05: und dann doch Wie zur Hölle soll damit noch darauf kommen, dass die je hier gewesen ist?

00:48:11: Das dann wiederum ist natürlich auch dadurch gesteigert, dass man kurz die Hoffnung hat er könnte die Zeitung übersehen.

00:48:17: Und dann gibt es natürlich noch den einen Papierschnipsel.

00:48:22: Marian Crane hat auf einem Block... weil sie es auch offensichtlich nicht im Kopf rechnen konnte, ne?

00:48:28: Vierzigtausend minus siebenhundert.

00:48:31: Dass Sie quasi untereinander schreiben und äh ... genau so ausrechnen!

00:48:36: Und nachdem sie dann diese schwierige mathematische Aufgabe gelöst hatte, nimmt sie den Zettel zerreißchen in ganz kleine Fetzen... Ja.

00:48:44: ...und spült diese in der Toilette herunter.

00:48:47: Hey Lila und Sam finden in der sonst wirklich akribisch gesäuberten Toilette in dem akribisch gesäubertem Bad finden Sie, Achtung!

00:48:57: Jetzt wird's unfreiwillig lustig.

00:48:59: Finden sie einen kleinen Schnipsel auf dem die Zahl ausgerechnet vierzig Tausend draufsteht?

00:49:05: Also offensichtlich hat das ... Nee

00:49:06: ich glaube nur vierzig.

00:49:07: Ne,

00:49:07: echt?!

00:49:08: Aber auch das ist noch...

00:49:10: Ja und das ist dann der Beweis dafür dass dass sie offensichtlich da gewesen sein muss, weil sie eine mathematische Rechnung auf einem Stück Papier vollführt hat.

00:49:22: Was?

00:49:23: Yes yes!

00:49:24: Sekunde genau das.

00:49:25: und dann sagt sie aber es ist doch der Beweis... Leider sagt es ist noch der Beweiss, dass die hier war.

00:49:29: Und dann sagt Sam Ja bei Bates hat ja zugegeben, dass sie hier war.

00:49:35: Also das kommt ja dann noch als nächstes.

00:49:37: also Das ist jetzt wirklich so Die hätte man nicht unbedingt gebraucht.

00:49:45: Zwei ... doch zwei Anekdoten.

00:49:47: Noch zwei Anekdote?

00:49:50: Und zwar jetzt nur, weil du die Schnipsel erwähnt hast.

00:49:54: Erstens im Roman war es ein

00:49:59: O-Ring.

00:50:00: Woher weißt du das?

00:50:01: Hast du den Roman gelesen?

00:50:03: Internet.

00:50:04: Ach so!

00:50:04: Nein, Internet.

00:50:05: also wenn das Internet jetzt nicht lügt dann ist demso.

00:50:10: und der zweite Punkt, ach genau Es war ein kleiner E-Klar, das in diesem Film eine Toilette gezeigt wurde.

00:50:21: Man zeigte keine Toiletten im Amerika der Sechzigerjahre ... Wow!

00:50:26: Der Hitchcock,

00:50:27: ey!

00:50:27: Oder eigentlich noch fünfziger muss man sagen, ne?

00:50:30: War ja gerade erst... Ja so du Es ist halt spannend.

00:50:37: Wenn man so Dinge weiß, dann lädt das einfach doch noch mal mehr auf weil wir natürlich nie im Leben alleine doch direkt ... Wir würden ja heute niemals die Reaktion haben.

00:50:46: Eine Toilette in der was runtergespült wird.

00:50:49: Also ich hatte jetzt gerade so ein Flash to Train Sporting wo auch eine Toilettino-Rolle spielt.

00:50:56: Sag aber mal so... Der Film entwickelt sich dann doch sehr schnell oft.

00:51:00: Das war also offensichtlich noch ein Thema, was ist offensichtig?

00:51:03: Eben nicht offensichtlich, man muss es wissen ... dass das ein besonderer Shot war unter anderem auch.

00:51:09: Wow!

00:51:09: Na ja.

00:51:10: Sag ich jetzt echt zum dritten Mal in dieser Folge wieder etwas gelernt.

00:51:14: Aber hey du.

00:51:15: Ist so.

00:51:17: Zitate.

00:51:19: Oh ja!

00:51:20: Die haben ja noch

00:51:20: gar nicht besprochen.

00:51:22: Nee, gar nicht.

00:51:23: You

00:51:23: mean the old woman I saw tonight.

00:51:26: Woah sind Mrs.

00:51:27: Bates?

00:51:28: Also,

00:51:29: Leute ...

00:51:31: Wer bis jetzt Psycho noch nicht geguckt hat,

00:51:33: der

00:51:33: ist selber schuld wenn er gespoilert wird.

00:51:36: also die

00:51:37: Auflösung

00:51:38: am Schluss ist dass Norman Bates im Grunde eine gespaltene Persönlichkeit hat und Anteile seiner vor was war's zehn Jahre verstorbenen Mutter in sich trägt.

00:51:52: Und diese Morde, also am Privatdetektiv und an Marion Crane hat, sag ich mal, physisch Norman Bates begangen aber psychisch seine Mutter

00:52:06: aus

00:52:07: einer ... Was ist es, eine tiefen psychologische Analyse wird ja am Schluss noch von dem Psychiaterpsychologen abgegeben.

00:52:13: Das ist auch wieder ne sehr lange Szene und ein sehr langer Monologue, wo quasi diese Figur erklärt wird.

00:52:21: Da geht's um Eifersuch zwischen Mutter-und Sohn... Also jetzt wisst ihrs!

00:52:30: Wer's bis jetzt noch nicht wusste ... Norman Bates is der Mörder?

00:52:35: Aber quasi eigentlich ... die Anteile seiner Mutter,

00:52:40: seiner ihm.

00:52:41: Und apropos Horrorfilme und Schocker

00:52:44: usw.,

00:52:44: also da konnte ich mich auch noch gut daran erinnern.

00:52:46: es gibt ja am Schluss diese Szene wo Leila in den Keller vom nicht vom Hotel sondern vom Wohnhaus geht und dann sieht man quasi eine vermeintlich alte Frau mit so einem Dutt Frisur auf dem Stuhl sitzen und dann fasst sie sich von hinten so vorsichtig an der Schulter Verwesten, Schädel.

00:53:10: Und also Norman hat seine ... die Leiche seiner Mutter quasi aus dem Grab gestohlen und bewahrt diesen Leichnam auf weil er ja auch so gerne Tiere konserviert und das hält auch mit seiner geliebten Mutter versucht hat.

00:53:25: Also das ist auch so ein Bild.

00:53:26: irgendwie da bin ich ja auch ehrlich gesagt ganz froh dass das schwarz-weiß war

00:53:30: Weil

00:53:30: ähm Ja also Das war schon auch ein Schocker.

00:53:35: Ja, auf jeden Fall!

00:53:36: Also darum habe Zitat gewählt, also einfach weil es ist die Essenz dieses Films.

00:53:42: Ja, absolut gut gewählt.

00:53:44: ich habe ja auch ein Zitat dass sich auf den Mutter bezieht genau aus dem gründen cheese is harmless as one of those starved birds so sagt er eigentlich gar nicht so.

00:53:56: aber ich erfreue mich immer wieder an der anderen Sprechweise die man noch in den äh älteren film hatte.

00:54:05: das Genau dieses besagt Gespräch sagt Norman, in dem schon von mir erwähnten Gespräch zwischen ihm und Marion.

00:54:13: Wenn er einerseits gegen seine Mutter spricht und andererseits seine Mutter verteidigt, also das schon zu spüren ist.

00:54:19: Und es ist halt interessant ... wenn man ... Das gibt dir nicht diese Filme, wenn die so einen Twist haben?

00:54:28: Die guckt man!

00:54:29: Und dann kann man sie ein zweites Mal gucken und dann guckt man sie eben anders, weil man ja schon weiß was kommt.

00:54:34: Wenn man weiß, was kommt sind die Hinweise alle schon da?

00:54:38: Aber also man kommt da nicht von selber drauf.

00:54:41: Und hier ist natürlich auch dieser Hinweis ... Sie ist völlig harmlos genauso wie diese ausgestoffen Tiere.

00:54:49: Wie du gerade sagtest, da ergänzt sich unsere Zitate jetzt als hätten wir es geplant!

00:54:55: Er hat sie mit den Mitteln, die er daher kannte konn serviert so gut wie es geht.

00:55:01: Und diese Harnlosigkeit stimmt halt einerseits, rein physisch aber psychisch ist sie das ja nicht im Sinne dessen dass er dieser Anteil angenommen hat und sich selber als seine Mutter sieht.

00:55:18: Ja!

00:55:19: Und dieses Zitat ist so... Außerdem ist natürlich auch noch impliziert eigentlich wieder ein Ernten und Sehnen und Ernten so herum Weil die ganzen ausgestopften Vögel schon sehen, was am Ende geerntet wird.

00:55:34: Dass der Leichnam der Mutter so gut konserviert ist und er seit zehn Jahren mit dem da im Haus leben kann.

00:55:41: Das ist auch wirklich jedes Mal wieder.

00:55:45: Und immer bei dieser Szene fällt mir ein ... Natürlich hab ich den Film jetzt schon öfter gesehen.

00:55:48: Ich erinnere mich dann immer daran, dass ich an das erste Mal als ich ihn gesehen habe Dreizehn, vierzehnt so.

00:55:58: Echt?

00:55:59: Ja oder weiß ich ... Also es ist jetzt grad mein Gefühl... Ich hatte das Gefühl, ich war zu jung um ihn zu sehen.

00:56:04: Jedenfalls erinnere ich mich daran wie furchtbar ich diesen Moment fand und ich meine, ich muss halt doch noch vielleicht nicht ... Ich muss für den Ticken zu jung gewesen sein.

00:56:14: Wie schlimm der ist für ... äh also ... Vielleicht da noch ein Licht erwachsenes Wesen.

00:56:20: Ich find dir immer noch schlimm aber Der Schocker is schon immens!

00:56:24: Ja.

00:56:28: Öch!

00:56:28: Das ist eh so, wenn man das auch weiß und dann ... morgens bei Hetzer zusieht beim Schwier- Oh Gott.

00:56:37: Wuf!

00:56:37: Jedes Mal furchtbar.

00:56:41: Dann hab ich nur noch eine einzige Sache.

00:56:43: Bitte, bitte kann man bei jedem Hitchcock-Film einfach der Vollständigkeit halber noch sagen?

00:56:48: Es gibt natürlich einen Cameoauftritt von Hitchcock in Minute sieben.

00:56:55: Er isst ein ... Passant oder er geht nicht.

00:56:59: Er steht vor dem Schaufenster von diesem ... Büro, Immobilienbüro in dem Marion Crane arbeitet.

00:57:08: so und das was ich wirklich lustig finde.

00:57:10: man weiß mittlerweile dass Hitchcock immer ein Kameon seinen eigenen Film hatte.

00:57:15: Das ist keine neue Info aber Ich find wirklich interessant.

00:57:18: also es gibt ja auch andere Regime Menschen

00:57:21: die

00:57:21: Cameos in ihren eigenen Filmen haben, aber die sind manchmal so, ich sag mal, dezent.

00:57:28: Dass man sagt und hast du X Y gesehen?

00:57:30: Wenn er aus dem Kino rausgesagt hat.

00:57:31: Nee echt!

00:57:32: Ja doch in der Einzigen.

00:57:33: Nee hab' ich nicht gesehen.

00:57:35: Mensch das ist an mir vorbeigegangen Und Hitchcock steht da und es ist so auffällig unauffälligt.

00:57:41: also wer den nicht... Entdeckt in diesem Film muss wirklich ... Der muss blind sein und nicht nur geblinzelt haben, sondern zwanzig Sekunden die Augen festgeschlossen halten.

00:57:51: Nur dann kann einem dieser Cameo-Auftritt entgehen.

00:57:54: Aber das ist halt seinen Style?

00:57:55: Auf

00:57:55: jeden

00:57:56: Fall!

00:57:57: Da wird auch gern noch mal die Kamera auf ihn geschwenkt, obwohl es keinen Sinn macht.

00:58:02: Das Gegenteil von Decent.

00:58:04: Durchaus.

00:58:05: Da kann ich noch kurz andocken, hattest du mit ... geschnitten, dass die Assistenz die andere im Büro.

00:58:13: Im Immobilien-Befro.

00:58:16: Hitchcock's Tochter ist?

00:58:17: Nein!

00:58:18: Ja

00:58:18: und er hat sich wohl auch den Cameo ... also mutmaßlich, laut Internet.

00:58:25: Den gibt es die Theorie, das er sich in diese Szene geschrieben hat weil der hätte ja auch keine Ahnung sonst wo noch auftauchen können.

00:58:35: Vielleicht hat er vorbeikommen können nach nach.

00:58:37: Cabin im Motel fragen können, wie wir gerade sagten.

00:58:41: Die Bus-Ladung?

00:58:42: Er hätte einer

00:58:42: von denen ... Er könnte der Busfahrer sein.

00:58:46: Das wäre auch eine Idee gewesen!

00:58:48: Dass er sich in die Szene reingeschrieben hat damit er am Set mit seiner Teil der Szene und anwesend sein konnte wenn seine Tochter gespielt hat.

00:58:56: Entschuldigung, er hat Regie geführt.

00:58:58: Er war wohl bei jeder Szene, die gedreht wurde anwesen.

00:59:02: Ja

00:59:02: aber in der Szener mit ihr seien Auch, also in der Szene mit ihr und dazu ...

00:59:08: Okay.

00:59:09: Für Hitchcock war das Film schon mal gesagt.

00:59:11: Er hatte den quasi im Kopf gedreht, bis es zum Dreh kamen.

00:59:18: Und er hat ganz oft in einem abgeschimpften Kabuff gesessen am Set... Mhm?

00:59:24: ..und hat seine ganzen Aufnahmeleitung und wer alles eben so am Set organisiert, dass dann wirklich durchführen lassen.

00:59:32: Weil er hat den ja schon gedreht.

00:59:33: Er hat das hier alles aufgestellt, jetzt muss es nur noch einer umsetzen.

00:59:37: Boah!

00:59:39: Wissen aus den tiefsten Tiefen meiner Unizeit?

00:59:42: Aber eigentlich wollte ich nur sagen ... Das ist übrigens eine Tochter.

00:59:46: Wusst ich nicht.

00:59:46: Wieder was gelernt,

00:59:48: Mensch!

00:59:49: Ja so viel gelernt heute.

00:59:51: Wow

00:59:52: aber wirklich wir beide und hoffentlich ihr die ihr uns zugehört habt

00:59:57: auch.

00:59:57: Ja das wird uns freuen.

01:00:00: damit sind wir tatsächlich Am Ende dieser Folge angekommen und auch am Ende der zweiten Staffel von schon gesehen.

01:00:07: Wir haben wieder zwanzig Folgen aufgenommen in dieser zweiten Staffeln, das war heute unsere vierzigste Folge.

01:00:14: Danke dass ihr seit zwei Jahren immer wieder einschaltet!

01:00:20: Es ist uns eine große Freude, anders ist mir eine große freude mit dir diesen Podcast zu machen.

01:00:24: Danke gleichfalls.

01:00:27: Und wir kommen natürlich wieder zu einer dritten Staffel.

01:00:29: Natürlich!

01:00:30: Na klar!

01:00:31: Genau, genau.

01:00:33: Wir machen jetzt eine Sommerpause, ne?

01:00:35: Weil ... Sommer und Pause, genau... Und

01:00:38: so, genau das ist alles was wir an Argumenten dafür brauchen.

01:00:41: und wir kommen wieder.

01:00:43: Und zwar am ...

01:00:45: Dritten September zwei tausend sechsundzwanzig.

01:00:50: Genau, dann kommen wir wieder.

01:00:52: Ähm, wir bedanken uns fürs Zuhören.

01:00:57: Abonniert den Kanal, klickt die Glocke.

01:00:59: Lasst uns gerne viele Sterne da!

01:01:01: Lobkritik und Anmerkungen wie immer.

01:01:03: Gerne an uns über unsere Instagram-Kanäle... ...und unsere E-Mail Adresse.

01:01:08: Alle Informationen dazu in den Shownotes.

01:01:11: Und dann bleibt es noch zu sagen, habt einen wunderschönen Sommer.

01:01:14: Bleibt gesund?

01:01:15: Ja auf jeden Fall bis zum dritten September.

01:01:19: Lisa

01:01:19: ich freu mich schon wieder.

01:01:21: Ich freu' mich schon wider.

01:01:22: Ja ich mich auch.

01:01:22: Ich freue mich auch.

01:01:23: weiter geht's.

01:01:24: Es ist so schön.

01:01:25: Heiter

01:01:25: weiter Bis dahin,

01:01:27: macht's gut.

01:01:29: Tschüss!

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